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Quer-Wege aktuell
Aktuelles aus dem Quer-Wege Kosmos


Neuer Quer-Wege Vorstand   1. Juni  2010
Gestern Abend hat die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Neu dabei ist Ute Endlich. Die Erziehungswissenschaftlerin arbeitet seit 2002 in der Frühförderstelle. Wiedergewählt wurden Helgard Musche, Ulrike Worm, Simone Rost sowie Holger Gerlach.
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Geräuschorchester Tschilper-Probe im BILLY
Steifes Bein und großes Herz     31. Mai 2010
Blätterrascheln, Vogelgezwitscher, Donner und Sturm. Das Geräuschorchester gibt sich alle Mühe, den Bewegungsraum in einen Wald zu verwandeln. Heute Morgen findet im BILLY wieder eine Probe zum Theaterstück „Tschilper“, nach dem Buch von Holger Gerlach, statt. Seit November arbeitet die Theaterpädagogin Claudia Kirchhof vom Theaterhaus Jena mit 15 Kindern an dem Stück über die Abenteuer des Vogels Tschilper mit dem steifen Bein. Premiere ist am 1. Juli zum fünften Geburtstag des BILLY.
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Schiller-Revue im Volkshaus
Wir sind im Schillerrausch     28. Mai 2010
Jubel und viel Applaus gab es für die Theatergruppe der Grundschule „SteinMalEins“ bei der Schiller-Revue im Volkshaus. „Wir sind noch immer im begeisterten Schillerrausch“, erzählt Freizeitpädagogin Pia Richter, die gemeinsam mit Helgard Musche Schillers „Bürgschaft“ mit den Kindern einstudierte. Und der Rausch geht weiter. Am 11. Juni feiert das Theater Rudolstadt das „Fest der Leidenschaften“,  bei dem die vier Städte Jena, Meiningen, Rudolstadt und Weimar ihre Schillerprojekte gemeinsam präsentieren und die „Bürgschaft“ ab 18 Uhr im Großen Haus gezeigt wird.
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Ideenaushecker/innen, Kopf- und Herzarbeiter/innen…     20. Mai 2010
…Weiterdenker/innen und Inklusionsbeweger/innen gesucht. Für die Integrative Kita Schwabenhaus, die Bilinguale Integrative Kita BILLY sowie für die Schulbegleitung suchen wir ab sofort Pädagogen/innen und Erzieher/innen, die sich mit uns auf den Weg machen möchten. Wer Lust auf gute Arbeit hat, findet alle Informationen zu den Stellenausschreibungen auf der Website vom Schwabenhaus, vom BILLY und von der Schulbegleitung.



Gewitter im Kopf    19. Mai 2010
Heute ist ein MDR-Team zu Besuch in der Gesamtschule. Sie wollen zeigen, wie gemeinsames Lernen funktioniert und drehen dafür ein kleinen Film über Max, seine Mitschüler und Pädagogen. Nach dem Dreh in der Schule geht es noch gemeinsam mit Redakteurin und Kameramann in die Kletterhalle. Dort zeigt Max beim Klettern und Absichern von Freunden mit dem Seil, dass es egal ist, ob er manchmal ein „Gewitter im Kopf hat“ oder wegen seiner Dyskalkulie in Mathe viel Zeit braucht.
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Den Beitrag, der am 26. Mai in der Sendung "Thüringen Exklusiv-Großbaustelle Schule" mit Kultusminister Christoph Matschie als Studiogast lief, kann man in der MDR Mediathek nachgucken. (ab 12:50 min)



Birthday im BILLY                          5. Mai 2010
Am 1. Juli wird unsere Bilinguale Kita BILLY fünf Jahre alt. Ab 15 Uhr beginnt ein großes Fest mit Live-Musik, Spielstationen, einer Kunstauktion und vielen Überraschungen. Wir laden alle Freunde, ehemaligen Kinder und ihre Familien sowie frühere Mitarbeiter herzlich zum Mitfeiern ein. Und freuen uns auf ein Wiedersehen, alte und neue Geschichten und einen bunten Nachmittag mit allen, die im BILLY Spaß haben und hatten.



Freiwillige vor: Kita Schwabenhaus sucht Zivi im Rahmen des FSJ       28. April 2010
Ab September suchen wir wieder junge Männer, die ihren Zivildienst im Schwabenhaus machen möchten. Bewerber sollten beachten, dass die Stelle im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres ausgeschrieben ist - der Einsatz also zwölf statt sechs Monate dauert.
Hier gehts zur kompletten Stellenbeschreibung




Lars spürt Bücher im Schwabenhaus
Bücher spüren                23. April 2010
Bei den großen Zwerghasen im Schwabenhaus dreht sich schon seit Wochen alles um Bücher. Die Fünf- bis Siebenjährigen haben gelernt, dass es verschiedene Arten gibt, richtig alte, antike Bücher kennengelernt, verschiedene Schriften ausprobiert, selbst Bücher gebastelt und demnächst steht noch der Besuch einer Druckerei an.
Und heute gab es ein hautnahes Büchererlebnis – beim Rhythmik-Morgen mit Rudi Rabe. Nachdem alle, im Kreis sitzend, gesungen und gereimt haben, legte sich Lars in die Mitte auf den Bauch. Jedes Kind legte nun vorsichtig ein Buch auf Lars Arme, Beine, Kopf oder Rücken. Am Ende waren zwölf Bücher auf ihm verteilt, darunter das große Kinderlexikon, das schwere Märchenbuch und der kleine Tier- und Pflanzenführer. Alle waren ganz leise, haben nur geflüstert und sind geschlichen, damit sich Lars ganz aufs Spüren konzentrieren konnte. Und als Rudi Rabe fragte, wie es im erging, sagte Lars, dass es auf dem Rücken am schwersten war, und das obwohl auf den Beinen die meisten Bücher lagen. So manches Kinderbuch scheint auch schwere Kost zu sein. 
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Ich werde, du wirst, er wird inkludieren    22. April 2010
Im Distelweg haben wir Besuch von einem Architekten, der sich für „soziales Bauen“ interessiert. Er möchte von Geschäftsführer Tasso Carl wissen, wie unsere pädagogischen Konzepte in Raumkonzepte umgesetzt werden. Bevor wir zur Besichtigung in den BILLY und die Grundschule aufbrechen, erfolgt zunächst eine Begriffsklärung. Als der Besucher davon spricht „Kinder mit Behinderung zu inkludieren“, zucken wir kurz zusammen und zeigen ihm dann die schöne neue Welt der Inklusion, in der wir alle drin und inklusiv sind.
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Leo-Club Jena macht Fährräder fit
Gute Geschäfte         21. April 2010
Heute haben Laura, Silvia, Laura und Matthias vom Leo-Club Jena „Zur Rose“ dafür gesorgt, dass unsere Grundschüler  endlich wieder aufs Rad steigen können. Mit Luftpumpe, Inbusschlüssel und Kettenfett machten sie unsere zehn Kinderfahrräder, die den langen Winter im Schuppen verbringen mussten, fit fürs Schulhofradeln. Die Idee für die Aktion entstand beim letzten Marktplatz „Gute Geschäfte“ der  Bürgerstiftung Zwischenraum und demnächst revanchieren wir uns mit einem Vortrag über Öffentlichkeitsarbeit.
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Gästebuch der BILLY-Kunstausstellung
Was die anderen sagen         16. April 2010
Die Ausstellung des BILLY-Kunstprojektes in der „neuen mitte jena“ hatte viele Besucher: überraschte, neugierige, kritische und viele begeisterte. Einige haben ihre Gedanken in unser Gästebuch geschrieben, aus dem wir hier eine Handvoll zitieren: „Die Grasstühle hätte ich auch gerne auf meinem Balkon!“ „Sehr schöne Ausstellung und viel Interessantes für die Kinder.“(übersetzter russischer Eintrag)  „Eindrucksvoll, sieht nach viel Arbeit aus.“(übersetzter englischer Eintrag)   „Ich hätte auch gerne so etwas gemacht, als ich im BILLY war.“ „Danke für die Möglichkeiten, die ihr unseren Kindern bietet.“ „Macht große Hoffnung, dass es auch solch kreatives Arbeiten in Kitas gibt.“ „Meine Bewunderung gilt den Pädagogen. Bravo!“ (übersetzter französischer Eintrag) „Bitte mehr ausstellen, auch an anderen Orten.“  
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Kim, Willi und die Maus im Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut
„Manche Menschen haben öfter Geburtstag als andere“         13. April 2010
Kim, Willi, Ida und die anderen Vorschulkinder des BILLY sitzen in der ersten Reihe im Besucherraum des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut am Beutenberg-Campus und überlegen, woran es liegt, dass manche Menschen älter werden als andere.
Professor Christoph Englert erklärt in einem kurzen Vortrag, dass das auch etwas mit Genen und Vererbung zu tun hat und nimmt die Kinder danach mit auf eine Reise durch die Labore des Instituts. Dort begegnen sie Fischen, die unter dem Mikroskop leuchten, Mäusekindern, die Vater oder Mutter ähnlich sehen und haben einfach Spaß mit Molekulargenetik.
lesen Sie hier mehr über den Besuch im Institut
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BILLY Ausstellung in der neuen mitte jena
Andy Warhol, Piet Mondrian und Keith Haring      25. März 2010
…sind zwar nicht mit dabei. Aber haben die Kinder vom BILLY in den letzten zwei Monaten zu beeindruckenden Bildern und Skulpturen inspiriert. Am Dienstag war die Vorab-Vernissage für alle Kinder und Eltern in der Kita und heute nun die große Ausstellungseröffnung in der „neuen mitte jena“, bei der die Kinder der Wintergruppe ihre Werke der versammelten Jenaer Presse, Omas, Opas und Besuchern vorstellten. Höhepunkt der Ausstellung sind die mit Gras bewachsenen Landart-Stühle – nicht nur, weil Ostern vor der Tür steht. Bis Samstag, 10. April ist die Ausstellung geöffnet.
zum Blogeintrag von Jens Kubieziel über die Ausstellung
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Prof. Dr. Jutta Schöler beim 2. Fachtag des Quer-Wege e.V. am 18.3. 2010
Die inklusive Saalestadt    19. März 2010
Über 170 Gäste besuchten gestern unseren 2. Fachtag unter dem Motto „Inklusive Pädagogik als Bildungsmodell der Zukunft – Das Ende der Integration?“ im BILLY. Die Gastreferentin Prof. Dr. Jutta Schöler erklärte unter anderem, was getan werden muss, wenn Jena eine inklusive Stadt werden will: Alle, die für Kitas und Schulen zuständig sind, wie Schulaufsicht, Leiter, Lehrer- und Elternvertreter, Therapeuten und Ärzte setzen sich an einen Tisch. In einem Zeitplan wird verabredet, wann begonnen und wann das Ziel erreicht werden soll, dass in Jena alle Kinder gemeinsam in den Kindergarten und die Schule an ihrem Wohnort gehen. Und eine Prognose wagt Frau Schöler auch noch: „Vielleicht habe ich ja das große Glück und bin in weiteren zehn Jahren noch so gesund, dass ich mit Ihnen gemeinsam die Schließung der letzten Sonderklasse in Jena feiern kann.“
hier Prof. Dr. Jutta Schölers Vortragstext und die Eröffnungsrede von Dr. Holger Gerlach herunter laden
hier die Presseinformation "Eltern sollen klagen" zum Fachtag lesen






Moritz und Fine beim Theaterworkshop
Schiller lockt auch uns      11. März 2010
Die Theatergruppe der Grundschule ist zurzeit schwer beschäftigt mit Proben und Fortbildung. Kürzlich waren acht Schülerinnen und Schüler beim Theaterworkshop „SpielArt“ in Rudolstadt dabei und lernten dort, wie sie Stimme und Körper bewusst einsetzen können, wenn sie auf der Bühne in fremde Rollen schlüpfen. Mit dem neuen Wissen im Kopf und Bauch laufen nun die Proben für Schillers Ballade „Die Bürgschaft“, die zur Schillerrevue im Volksbad während der Langen Nacht der Museen in Jena am 28. Mai 2010 aufgeführt wird.
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Glücksspiel                   5. März 2010
Es ist ja immer das Gleiche. Nichts gewonnen und trotzdem wird wieder Lotto gespielt, oder Glücksspirale oder mal ein Los der Aktion Mensch gekauft. Ist ja auch für den guten Zweck: Viele gemeinnützige Projekte werden mit Lottogeldern gefördert. Die Aktion Mensch fördert vor allem Vorhaben, die „die Lebenssituation von behinderten Menschen verbessern“ und hat wieder ihre Förderrichtlinien geändert. Dazu gab es gestern eine Infoveranstaltung des Paritätischen Thüringen in Neudietendorf. Dort erfuhren wir, dass nicht nur Förderhöchstsummen und Laufzeiten gekürzt werden, sondern dass ab jetzt keine Wohnheime mit mehr als 24 Plätzen und keine Sonderschulen mehr gefördert werden. Leider ist die Förderung von Integrativen Einrichtungen noch nicht im Inklusionszeitalter angekommen und richtet sich immer noch nach dem „Behindertenanteil“. Ach ja, ein Antrag auf Bauförderung kann – sofern er korrekt gestellt ist – bis zu sechs Jahre auf seine Bewilligung warten. Glücksspiel eben.




Wir bewegen uns          3. März 2010
„Vorher habe ich nicht viel über Inklusion gewusst. Seit dem ersten Treffen hat sich mein Blick schon verändert.“ „Mir fällt es stärker auf, wenn Pädagogen voreingenommen sind gegenüber Kindern, die anders ticken.“ „Was können wir tun, um den Inklusionsgedanken zu allen Mitarbeitern zu tragen?“ „Wo stoßen wir an unsere Grenzen?“ – Gedanken und Fragen im Arbeitskreis Inklusion, der seit diesem Jahr einmal im Monat im Quer-Wege stattfindet.  




„Mama, haben wir heute wieder einen Termin?“   24. Februar 2010
Gestern Abend beim Arbeitskreis „Integratives Lernen“. Es geht wieder um die Regelungen zu Therapien. Seit 2007 dürfen die nicht mehr in Schulen und Kitas, sondern nur noch in Praxen stattfinden und die Eltern müssen mit dabei sein – als Co-Therapeuten. Viele Kinder haben drei- bis viermal Physio-, Logo- und Ergotherapie pro Woche. Drei- bis viermal müssen dann alle am Nachmittag – nach Kita, Schule oder Büro – noch zur Therapie fahren. Oft auch inklusive Geschwisterkinder.

Jana Abbe erzählt, dass ihr Sohn unendlich erleichtert ist, wenn sie ihm antwortet: „Nein heute kein Termin.“ Dann hat er wenigstens einen Nachmittag Zeit zum Spielen. Die Entscheider wissen von dem Problem, eine Änderung der Heilmittelrichtlinie sei in Arbeit. Jedenfalls haben Krankenkassen und Ministerien das  in ihren freundlichen Antwortschreiben behauptet. Aber der Einladung zum Arbeitskreis ist leider keiner gefolgt.
Der nächste Termin ist am 27. April 20 Uhr in der Schule an der Trießnitz.



Ich lerne, was ich will        22. Februar
Am Samstag, dem 6. März von 10 bis 12 Uhr hält Dr. Falko Peschel im Hörsaal 4 der Uni Jena einen Vortrag zum Offenen Unterricht und wird danach mit den Pädagogen unserer Grundschule über deren Verständnis vom Offenen Unterricht diskutieren. Der Grundschullehrer und Erziehungswissenschaftler fordert individuelles und selbstbestimmtes Lernen in radikaler Weise und hat den Begriff des "offenen Unterrichts" wissenschaftlich definiert.
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Beatrice Jacob erklärt Cochleaimplantat im Schwabenhaus
Technik im Kopf                         18. Februar 2010
„Und wenn es blinkt, sind die Batterien alle und er hört nichts mehr.“ Beatrice Jacob, Erzieherin im Schwabenhaus erklärt den Kindern der Kickerfische-Gruppe das Cochleaimplantat. Zwei Kinder im Schwabenhaus können mit Hilfe dieser Hörprothese hören, die aus Mikro, digitalem Sprachprozessor, Magnetspulen und Elektroden besteht. An einem Modell vom menschlichen Ohr sehen die Kinder genau, wo welches Teil im Kopf liegt und wie Hören mit und ohne Implantat funktioniert. Und nun wissen alle, warum immer volle Batterien im Haus sein müssen.
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. Annegret Berger, Bernadett Horn und Annegret Donath sind die neuen Mitarbeiterinnen in der Frühförderstelle
Jobanfang mit Diskussionen        15. Februar 2010
Die Frühförderstelle wächst: Im Jahr 2006 wurden 73 Kinder gefördert, jetzt sind es fast 90 und die Zahl der Fördereinheiten hat sich von 3000 auf 3500 erhöht. Folgerichtig hat sich auch das Team vergrößert. Annegret Berger, Bernadett Horn und Annegret Donath sind die neuen Mitarbeiterinnen in der Bauersfeldstraße 5. Insgesamt arbeiten dort jetzt 13 Pädagoginnen und Psychologinnen  unter der Leitung von Kerstin Mieth, die sich freut, dass das Team immer interdisziplinärer wird: „Annegret Donath ist Sozialpädagogin und Physiotherapeutin und wir können jetzt noch intensiver fachübergreifende Fragen diskutieren. Zum Beispiel: Was sind die Unterschiede zwischen Therapie und Pädagogik in der Frühförderung?“
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Woran erkennt man das behinderte Mädchen in der Klasse?       11. Februar 2010
"Neben ihr sitzt immer ein Erwachsener". So lautet ein Aufsatz von Prof. Dr. Jutta Schöler zu Schulbegleitung, über den wir mit ihr bei ihrem Vorabbesuch in Jena auch geredet haben. Einen Monat vor unserem Fachtag am 18. März, bei dem Jutta Schöler einen Vortrag halten wird, hat die Erziehungswissenschaftlerin und Kämpferin für Inklusion unseren Verein besucht. Beim gemeinsamen Mittagessen lauschten wir ihren Geschichten und erfuhren unter anderem, dass es im Italienischen kein Wort für „lernbehindert“ gibt, dass sie Sachverständige für Familien ist, die die Rechte ihrer Kinder mit Behinderung einklagen und dass auch Toiletten auf dem Weg zur Inklusion eine wichtige Rolle spielen. Oder warum sollen Mädchen im Rollstuhl von den Geheimnissen, die auf Mädchentoiletten ausgetauscht werden, ausgeschlossen werden?
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Die großen Sprachfüchse  9. Februar 2010
„Singen“ ist rot. Spanische, armenische, englische und deutsche Mütter und Väter probieren beim Sprachfüchse-Elterntreffen im Billy  die Spiele aus, mit denen ihre Kinder Grammatik und Struktur der deutschen Sprache lernen: Aus Bausteinen werden Sätze gebildet, jeder Satzteil hat eine andere Farbe und der rote Baustein – das Verb – steht meistens an der zweiten Stelle. Die Eltern staunen, was ihre Kinder schon können und eine Mama aus Spanien ruft: „Das verwechsel ich immer noch!“ Währenddessen entbrennt bei deutschen Muttersprachlern die Diskussion, ob „grün“ Adjektiv oder Adverb sei – je nachdem an welcher Stelle der Baustein steckt.
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OTZ-Redakteurin Constanze Alt in der Freien Integrativen Ganztagsgesamtschule des Quer-Wege e.V.
„Wir sind eine Hausschuhschule“      8. Februar 2010 
Montagmorgen nach den Ferien. Besuch von der OTZ-Redakteurin Constanze Alt in unserer Gesamtschule. Wir reden mit ihr über das erste Halbjahr, Inklusion und die neue Schule in der Karl-Marx-Allee, in die wir im Sommer ziehen werden. Wolfram Böhme erzählt, dass die Architekten die Räume extra so umbauen, dass sie zum inklusiven Unterricht passen. Jeder Stammgruppenraum ist dann mit einem Differenzierungsraum verbunden, in dem sich Schüler zurückziehen können. Zum weiter lernen, entspannen oder für gezielte Förderung. Und er ergänzt: „Wir sind eine Hausschuhschule. Bei uns ist Schule nicht nur der Raum, wo man hinkommt und etwas machen muss, sondern wo man lebt.“
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Update 16. Februar
Hier den Artikel "Gleichheit der Unterschiedlichen" auf www.otz.de lesen (Leider hat die OTZ den Artikel aus ihrem kostenfreien Online-Archiv entfernt)



Inklusion mit Rechtsbeistand   28. Januar 2010 
Der Völkerrechtler Professor Dr. Eibe Riedel hat in einem Gutachten festgestellt, dass Kinder mit Behinderung ab sofort das Recht haben, auf eine Regelschule zu gehen. Zwar hat Deutschland schon im März 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet, aber die meisten Bundesländer lassen sich noch Zeit damit, die Vorgaben umzusetzen. Eltern können jedoch ab sofort verlangen, dass ihr Kind eine allgemeinbildende Schule besucht. Prof. Riedel sagt, “der Staat muss angemessene Vorkehrungen treffen, damit ein Kind an der Schule lernen kann“. Er räumt aber auch ein, dass das System nicht über Nacht verändert werden kann und schlägt eine Frist von zwei bis vier Jahren vor.

Hier das Interview auf Spiegel Online lesen



Backen für Haiti im Schwabenhaus
Backen für Haiti    21. Januar 2010 
„Hier ist ein Kaufladen eingestürzt und der Verkäufer ist ganz traurig.“ „Ein Haus ist eingestürzt und die Mama ruft: ‚Hilfe mein Baby‘. Und dann wird das Baby gerettet.“ Chris und Johanna erklären Bilder, die sie zum Erdbeben in Haiti gemalt haben. Im Morgenkreis reden wir darüber, was die Menschen jetzt brauchen: am dringendsten Wasser und Medizin. Wir wollen auch dabei helfen, dass die Überlebenden schnell wieder gesund werden. Unser Entschluss: Alle Kinder backen und sammeln für Selterskuchen, Streuselkuchen und Muffins Spenden, die wir nach Haiti schicken.
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Update 29. Januar
Am Ende kamen 300 Euro zusammen und das Team gab noch einmal 200 Euro dazu. Vielen Dank an alle Eltern, Mitarbeiter und Freunde für die Unterstützung.


Franziska Harnisch und Bianca Pasche mit dem Preisscheck